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Lisa Weichart lebt in Regensburg und ist eine litera-­ rische Exotin. Ihre Feder ist mal bunt, mal tiefschwarz, aber immer schillert in ihren Geschichten, ihrer Lyrik und ihren Romanen etwas Zwi­schenweltliches hindurch, das die Leserschaft durch ihre tiefgängigen Sprachmeere zieht, sie gleichermaßen darin mal versinken, mal daraus hervortauchen lässt.
Ihre Texte verzaubern zuweilen durch irrwitzige Kapriolen, dann wieder durch eine poetische Ernsthaftigkeit, um schließlich genau zwischen Liebe und Wahnsinn ihren Landeplatz zu finden.

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Sven, Bankangestellter, hat nach den Folgen eines Burnout unter dem Dach einer Kirche Unterschlupf gefunden, wo er zwar geduldet wird und einfachen Tätigkeiten nachgeht, jedoch intensiv über jenen eigentümlichen Zustand zwischen Halluzination und Realität rätselt, der ihn gefangen hält. Sein Dasein ist geprägt von tiefer Religiosität auf der einen und mystischen Gedankengängen auf der anderen Seite.Eine junge Japanerin begegnet ihm auf der Suche nach einem Paar verlorener roter Handschuhe. Nach und nach führt ihn ihr Wesen in seine Vergangenheit, die ihm letztlich in behutsamen Erinnerungsschritten zur Zukunft wird.