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Hilde Willes ist in einem Ort auf dem Land in Hessens Werra-Meißner-Kreis geboren und aufgewachsen, der auch Schauplatz ihres Debüt-Romans „Wenn Mauern fallen" ist
Schon immer liebte sie Bücher, liest viel und mag Musik, Tanzen, Gospel-Singen, Keyboard und Akkordeon spielen. Nicht professionell, aber mit viel Spaß an der Sache.
Schreiben lag ihr stets mehr als Rechnen. Sie begann mit Schülerzeitungen, Reden und Gedichte für Feierlichkeiten, die sie auch gerne öffentlich vorträgt. In anderen Momenten streift sie durch Straßen und Natur, stets auf der Suche nach den Kleinigkeiten, die die Welt so groß machen. Sie ist Mutter von zwei Kindern, pflegt ihre demenzkranke Mutter und geht einem Halbtagsjob als Sekretärin nach.
Ende 2013 fing sie an, intensiver zu schreiben. Ihr Debüt „Wenn Mauern fallen", ein Liebes- und Schicksalsroman mit deutschgeschichtlichem Hintergrund (Mauerfall), wurde im Oktober 2015 beim Verlag Telegonos-Publishing aus Frielendorf publiziert.
Weiterhin ist sie mit zwei Kurzgeschichten in „Holy Horror Christmas - Das Grauen kehrt zurück" des Konkret Literatur Verlages, Hamburg, Herausgeber: Marco Carini, beteiligt, das ebenfalls im Oktober 2015 erschien.
Für das Buch „All die verwirrten Männer: Ein rosa Flamingo in Hamburg" von Reimer Boy Eilers, publiziert im April 2016 von Telegonos-Publishing hat sie ein Vorwort geschrieben.
Im Mai 2016 ist nunmehr ihr zweiter Roman „Irgendwo im Nirgendwo" veröffentlicht worden.
Das Schreiben hat sich zu einer liebgewonnenen Schaffenslust entwickelt, die sie nicht mehr missen möchte. Die Anregungen hierfür findet sie „auf der Straße", ganz normale Situationen aus dem Leben gegriffen. Irgendetwas kann plötzlich eine Inspiration sein, die man in die Welt hinaustragen möchte.


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Seite 99
Hilde Willes, hier zusammen mit Heinz Rochholl, bei ihrer ersten Lesung am 21.11.2015.
Hessich-Niedersächsische Allgemeine vom 27.8.2016